
Grundlagen der tibetischen Medizin - Die Fünf Elemente
| Der menschliche Körper und die fünf Elemente In der tibetischen Medizin wird der menschliche Körper als eine Zusammensetzung von fünf Elementen angesehen, man könnte auch sagen, er ist so eine Art „Ball aus fünf Elementen". Unsere drei Dimensionen - unser Körper, unsere Energie und unser Geist - manifestieren sich durch die 5 Elemente. Das Wichtigste in der tibetischen Medizin ist das Wissen um die verschiedenen Verbindungen der fünf Elemente und das Erkennen der Essenz der Energie. Kommt es zu einem Ungleichgewicht dieser fünf Elemente, so äußert sich dies durch Probleme, durch Krankheiten. Die Funktion der Therapie ist, die fünf Elemente wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Kreislauf von Körper - Krankheit - Behandlung - Gleichgewicht ist die Grundlage der tibetischen Medizin, und wird immer durch die 5 Elemente ausgeglichen. Die fünf Elemente sind die Wurzel von allem. Durch die fünf Elemente entsteht Geist, daraus die Energie und daraus wiederum der Körper. Die Energie kann sich durch den Geist im physischen Körper manifestieren. Sie ist aber feinstofflicher und kann nicht so leicht behandelt werden, wie der Körper. |
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Die fünf Elemente gemäß ihrem Prozess der Entstehung sind: Die Elemente manifestieren sich gleichzeitig, die Nummerierung (1. bis 5. Element) bezieht sich auf die Entwicklung des Körpers. In gleicher Weise hat sich auch die äußere Welt entwickelt. |
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Entwicklung der 5 Elemente im Körper und in den Planeten Raum Wind Feuer, Wasser, Erde |
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Die äußeren fünf Elemente der Planeten stehen in Verbindung zu den inneren fünf Elementen des Körpers, denn in den Planeten findet der gleiche Prozess der Entwicklung der Elemente statt wie im Körper |
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Verbindung der 5 Elemente zu den 5 Organen, Sinnesorganen und Gliedmassen
1. Raum: Der erste Teil des Körpers ist das Nabel-Chakra. Die fünf Elemente sind in diesem Chakra gemeinsam vorhanden und von hier steigt als erstes das Raumelement - blau - auf und bildet das Herz. Das Herzorgan mit Raum steigt auf und bildet die erste Gliedmasse, den Kopf |
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Die fünf inneren Hauptorgane und die 5 inneren Hohlorgane sind wiederum miteinander verbunden (siehe nachfolgende Tabelle). Die 5 Elemente-Energie ist in den vollen Organen und fließt in die Hohlorgane, z.B. das Herz ist voll mit Raumenergie - diese Raumenergie zirkuliert im Dünndarm, die Hauptenergie ist in den vollen Organen und zirkuliert dann in die Hohlorgane. |
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Es handelt sich um eine sehr feinstoffliche Ebene der Verbindung zwischen den Organen. |
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| 5 Elemente - 5 Geistesgifte Wenn wir die fünf Elemente in positiver Weise verstehen, entstehen positive Emotionen, verstehen wir sie in negativer Weise, kommt es zu negativen Emotionen, nämlich zu den 5 Geistesgiften: Ignoranz, Zorn, Begehren, Eifersucht und Stolz. Diese Wurzelemotionen manifestieren sich auf Grund des unreinen Verstehens der 5 Elemente. |
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Krankheit: Unausgeglichenheit der Energien
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Für den Verlust der Ausgeglichenheit, des Gleichgewichts der Elemente, gibt es viele Gründe. Die können zu viele Gedanken oder Probleme sein, aber auch das Wetter und die Zeit, unser Verhalten (zuviel Arbeit, falsche Ernährung, zu viel Alkohol, etc.), oder Einflüsse aus der Natur. |
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Unausgeglichenheit der Elemente übt einen Einfluss auf unseren Körper aus. Betrachten wir das Beispiel des Ungleichgewicht des Element Feuer durch die Emotion Zorn: Angenommen der normale Wert des Zorn liegt bei der Zahl 50. Steigert man seinen Zorn auf das doppelte, so steigt dieser Wert auf 100 (2 Elemente des Feuers). Steigert man seinen Zorn noch mehr, so vergrößert sich sein Wert auf 150 ( 3 Elemente Feuer). Nun aber tritt der Zorn ins Zentrum, in den Raum, und von da ist es dann ganz leicht, die anderen Elemente zu erreichen: das Feuer tritt in den Wind ein, der Wind in das Wasser. So geht das Gleichgewicht in all diesen Teilen geht verloren. Der Zorn erreicht die Energieebene, erreicht schließlich den physischen Körper, geht in die Leber usw. Chronische Krankheiten entwickeln sich aus dem tieferen Bereich - dem Bereich des Geistes. Von dort geht es in den Energiebereich und manifestiert sich schließlich im physischen Bereich. |
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Auszug aus einem Vortrag von Dr. Nida Chenagtsang im Shang Shung Institut
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