Schulstart: Mit Freude und Leichtigkeit in die Schule starten!

Alles Schöne geht einmal zu Ende, so auch die Sommerferien. Wie immer sind auch dieses Jahr die Ferien viel zu schnell vergangen und bald stehen mit dem Schulstart wieder Hausaufgaben, Schulsport und Lernen auf dem Programm. Doch anstatt sich vor dem Schulalltag zu fürchten und traurig zu werden, sollte man diesen voll positiver Energie beginnen. Wie? Wir haben die besten Tipps & Tricks gesammelt.

Neustart: Urlaubsstimmung gegen Alltagsrhythmus tauschen

Na gut, an wochenlanger Freiheit kann man eigentlich nichts Schlechtes finden. Meeresluft, Fußballspielen mit den Freunden, Wandern an der frischen Luft, Zeit mit der Familie und seinen Freunden zu verbringen, ist immer schön. Deswegen ist der Kontrast zum Alltagsrhythmus ein großer. Ausschlafen wird gegen den Wecker getauscht. In den Tag hineinzuleben wird gegen Frühstück, das Packen der Schulsachen und Stundenplan gewechselt. Kein Wunder also, dass bei allen Beteiligten gegen Ende des Sommers eine gewisse Unruhe und Melancholie ausbricht. Wir haben aber natürlich Tipps, wie diese Stimmung in etwas Positives umgewandelt werden kann. Denn am Alltag und der Schule ist ja schließlich nicht alles schlimm – wir versprechen es.

Wichtig beim Zurückfinden im Alltag und bei der Vorbereitung des Schulmodus ist es, alle Beteiligten einzubeziehen, denn schließlich ist die ganze Familie vom Rückkehr in den Alltag betroffen, eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung, dass auch alle einbezogen werden und ihren Teil beitragen.Wir haben einen Drei-Punkte-Ansatz, wie der Umstieg mit Ruhe und Gelassenheit gemeistert werden kann:

1. Sommer-Masterplan

Es scheint seltsam, schon über den Schulbeginn nachzudenken, bevor er überhaupt da ist, aber wir versprechen, dass die Ferien so entspannter sind und der Schulstart ein Klacks wird. Wie wir das schaffen wollen? Mit einem Sommer-Masterplan! Denn wer die wichtigsten Punkte auf einen Blick sieht, den erwarten keine bösen Überraschungen wie plötzliche Besorgungen von Schulsachen oder erste Elternabende. Auf diese Übersicht kommt der geplante Urlaub genauso wie Familienbesuche oder wichtige Besorgungen, die man für das neue Schuljahr machen muss. Schon alleine das Erstellen dieser Liste nimmt einem Druck und bringt Struktur und Klarheit in den Sommer. Was auf dem Papier steht, kann man aus dem Kopf streichen und wird zu einer bewältigbaren Aufgabe.

Wer jetzt Angst hat, dass der Sommer wieder nur aus Verpflichtungen besteht, den können wir beruhigen – die Mischung macht’s. Deswegen finden natürlich auch alle Aktivitäten, die Freude bereiten, Platz auf unserem Plan: Ausflüge, Einkauf der Schuluniform oder Thermenwochenende. Wer hier auch schon seine Kinder mit einbezieht, der beugt frustrierten Gesichtern oder Enttäuschungen vor. Denn jedem machen andere Aktivitäten Spaß, deswegen sollte auch jeder einen Miniplan machen bzw. seine Wünsche äußern dürfen.

2. Den Schulalltag aufrecht erhalten

Nach der Hälfte der Ferien können die Routinen recht schwammig werden: Um sechs aufstehen? Schultasche packen? All das scheint Lichtjahre entfernt. Deswegen empfiehlt es sich, die Routinen langsam wieder aufzufrischen und sich den Herausforderungen, die der Beginn des Schuljahres so mit sich bringt, zu nähern. Zum Beispiel können gemeinsam Ideen für Pausenbrote gesammelt und diese dann auch gleich getestet werden.

Zurück in den Schulalltag und gemeinsam kochen mit den Kindern.

Beim gemeinsamen Kochen über die Schule reden.

Wer einen Kochtag einlegt, kann außerdem mit den Kindern austesten, welche Mahlzeiten sie gerade besonders mögen. Ein guter Anknüpfungspunkt, um immer wieder über die Schule zu sprechen und so die ferne Vision langsam in die Realität zu holen. Ein Kurztrip in die Innenstadt kann zudem gleich genutzt werden, um neue Schuhe für die Schule oder neue Buntstifte zu kaufen. Wer oft über die Schule in einem positiven Kontext spricht, nimmt die Angst vor dem Schulbeginn und macht den Übergang sanft und zu einem freudigen Ereignis. Schule sollte kein abstrakter Störfaktor im Leben sein, sondern eine Bereicherung, die als solche gesehen wird und auf die man sich freuen kann. Je öfter man über den positiven Schulalltag spricht, desto eher manifestiert sich dies auch in den Köpfen.

3. Der letzte Countdown für den Schulanfang

It’s the final countdown. Die letzten Wochen sind ein guter Zeitpunkt, um allmählich wieder Routinen wie Schlafengehen und etwas früheres Aufstehen einzuführen. Wer Spaß in die Frühstückszeit integriert, indem die Aufgabe der Planung und Zubereitung leckerer Snacks aufgeteilt wird und aus dem Probieren der ausgedachten Kreationen ein Erlebnis macht, der wird sich auch beim Übergang zur Schule leichter tun.

Tipp: Die Kinder dürfen abstimmen, welches ihr Lieblingssnack ist. Dieser wird dann besonders in den ersten Wochen immer wieder in der Jausenbox landen.

Wir wünschen einen schönen Schulstart!

Wir hoffen, wir konnten es beweisen: So schlimm ist der Schulbeginn gar nicht. Wer diesen mit viel Spaß und Einbindung der Kinder startet, der trägt dazu bei, dass man mit Freude aus der Ferienzeit erzählt und die Begeisterung, seine Freunde wiederzusehen, schließlich überwiegt. Wichtig dabei ist es, die ganze Familie mit einzubeziehen und offen über Sorgen zu sprechen. Uns bleibt an dieser Stelle nur noch zu sagen: Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern – und natürlich auch deren Eltern – einen schönen Start in die Schulzeit!

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2019-08-29T14:22:26+01:00